Die letzten Tage

Ostern ist vorbei, die Eiersuche längst abgehakt und in weniger als 30 Tagen heißt es dann auch schon wieder Muttertag. Hier trifft Feiertag auf Feiertag und es geht Schlag auf Schlag weiter mit diesem ungewöhnlichen Jahr 2018. Wer sich gerade wegen der ganzen Völlerei der letzten Wochen noch ein paar gesunde Muntermacher für einen fortan gesünderen Start in den Tag wünscht, kann gern nochmal in den letzten Post schauen. Dort erfahrt ihr mehr zum Thema gesunde Ernährung und hilfreiche Tipps in Sachen Frühstück.

Kleinkinder vor der Linse

Der Frühling ist da

Lange haben wir auf ihn gewartet, nun belohnt er uns mit viel Sonne und guter Laune. Wie anfangs schon beschrieben, bin ich total verwundert darüber, wie schnell die Zeit in diesem Jahr doch vergehen mag und wieviel sich verändert hat. Gefühlt war neulich erst Silvester, ich habe Geburtstag gefeiert und wir haben die Winterzeit erfolgreich hinter uns gebracht.

Da ist er also nun, der langersehnte Frühling, in all seiner Pracht und den vielen schönen Möglichkeiten um sich den Tag so richtig zu versüßen. Bei Mucki und mir heißt das, Eis essen gehen, in den Tierpark fahren oder gemeinsam die lauen Abende als Familie im Biergarten ausklingen zu lassen.

Mucki und die Fotos

Manchmal wird es aber auch richtig wild mit unseren Unternehmungen, wir dürfen mal aus der Reihe tanzen und wie neulich, unsere Setcard von keolas kids models aufhübschen bzw. vielmehr aktualisieren lassen. Mucki wird nun schon bald drei und beim ersten Shoot hatte sie kaum Haare und konnte nicht einmal laufen. Da wären wir schon wieder beim leidigen Thema:

Wo ist nochmal die Zeit geblieben?

Damals war es noch einfach ein Bild von ihr zu schießen. Sie war genügsam und der Blick zur Kamera war schnell da. Zu groß ihre Neugierde, zu stark das Verlangen, etwas Neues auszuprobieren. Nun, da sie gewissermaßen weiß, wie der Hase läuft, entlocke ich ihr nur noch schwer ein Lächeln auf Bildern und fotografiere sie heimlich oder verkneife es mir bewusst, um die Exklusivität hochzuhalten.

Tipps und Tricks für die Aufmerksamkeit vor der Linse

Umso gespannter war ich, als es zum Shooting ging und Sie gut gelaunt und voller Energie die Räumlichkeiten inspizierte. Vor uns war noch ein weitaus älteres Mädchen dran und Mucki schaute gespannt zu. Ihr gefiel es und sie begann damit, sich selbst auf den Boden zu legen, rumzuturnen und ihrer wilden Art freien Lauf zu lassen.

Kleinkinder vor der Linse

Innerlich war ich etwas angespannt, denn ich wusste ja, wie sie sein konnte, wenn die Kamera vor ihrer Nase auftauchte. Alles steht und fällt mit ihr und ich ahnte bereits, dass es hier kein Selbstläufer werden würde.

Ich wurde glücklicherweise und zur Erleichterung aller, schnell eines besseren belehrt. Die Fotografin war gut gerüstet und hatte sich geschickt ein paar Helferlein für den Shootingmoment mit Mucki ins Boot geholt. Sie stellte sich höflich vor, begab sich auf Augenhöhe und fand so schnell Zugang zu meinem Mädchen.

Einen großen Vorteil bescherte ihr die Assistenz, die sich um Lichtverhältnisse und die Kulisse gekümmert hat. Das sind natürlich Traumverhältnisse, die als Leihe alles Andere als Gang und Gebe sind.

Ich war erstaunt, wie gut die kleinen aber sehr gezielten Tricks der beiden zum gewünschten Verhalten vor der Kamera führten und meine Sorgen waren sofort wie weggeblasen. Ganz spielerisch, ungezwungen und ohne Zeitdruck. Mucki machte sofort alles mit, hatte merklich Spaß und ich war überrascht vom Verhalten meines eigenen Kindes.

Kleinkinder vor der Linse

Wie entlocke ich meinem Kind sein schönstes Lächeln?

Kleinkinder vor der Linse

Sie blieb die meiste Zeit stehen, machte ruhige Bewegungen und schaute wie selbstverständlich in die Kamera. Sogar Lachen war  kein Problem mehr, im Gegenteil, sie hat sich so beömmelt, das wir kurzzeitig mal die tränenden Augen abtupfen mussten.

Völlig baff schaute ich mir das Schauspiel an und eigentlich hätte ich auch Kaffee trinken gehen können. Mama war überflüssig, Mucki hatte alles im Griff und das mit knapp Drei. Wow.

Top 5: Kleinkinder vor der Linse

Ihr fragt euch jetzt sicher, wie haben die das gemacht und vor allem, klappt das auch in alltäglichen Situationen? Meistens verhalten sich die kleinen Racker ja komplett anders, als daheim oder in Anwesenheit der Eltern und auch ich kann bestätigen, dass Kids vor der Kamera eine große Portion Geduld einfordern.

Geduld, die Eltern oft nicht haben, aber hier verrat ich sie euch nun, die 5 besten Tipps um dein Kind spielerisch und ohne Druck für ein eigenes Foto zu begeistern:

1.Das Stehen bleiben

Verwende Sticker um die perfekte Position zu halten. Gib dem Kind ruhig das Gefühl, es darf mitbestimmen. Ich lasse Mucki seit dem Tag selbst aussuchen und die Markierungen einkleben. Wenn sie mag, darf sie dann, einen zusätzlichen Sticker in die Innenfläche ihrer Hand kleben und kann so das süße Geheimnis gut festhalten. Das macht den Moment besonders und sie hat für wenige Minuten eine Aufgabe an der sie begeistert festhält.

2. Lange zur Kamera schauen

In unserem Fall ein Kinderspiel, denn es lag ein klitzekleines Gummibärli oberhalb der Linse und ihr wurde dieses und sogar ein Weiteres versprochen. Natürlich kenne ich klassische Konditionierung, aber auf diese simple Idee bin ich nie gekommen. Simpel aber gut, dieses Belohnungssystem. Probiert es aus. Ihr dürft natürlich nehmen, was das Herz des Kindes begehrt.

3. Lachen

Wenn ein Kind sich freut, dann zeigt es dies auch. Emotionen können in den seltensten Fällen bei Kindern unter 3 Jahren gespielt werden. Wenn deinem Kind also gerade nicht zum Lachen zumute ist, darfst du es gern dazu animieren. Während des Shootings sind bei uns deshalb eine Handpuppe und der Kasperle ins Spiel gekommen. Sie haben während der Aufnahmen immer mal wieder etwas Lustiges gemacht und Mucki hat sich schlapp gelacht.

Funktioniert in der Praxis bei uns wirklich sehr gut. Wir nehmen meist Luftballons oder Seifenblasen hinzu. Das kann problemlos ins Bild integriert werden und tut der Stimmung keinen Abbruch.

4. Bewegung

Wenn ich eine natürliche Bewegung im Bild einfangen will, frage ich Mucki, ob sie meine gewünschte Handlung nachmachen kann. Wenn ich hüpfe, tut sie es auch und spielerisch kann ich so Momente nochmal ins Leben rufen.

5. Keine Lust

Nicht jedes Kind ist vor der Kamera Zuhause. Als Erziehungsberechtigter möchte ich also nochmals dazu auffordern, das Kind zu beobachten. Wenn der Spaß ganz klar zu erkennen ist und das Kind nicht fremdbestimmt wirkt, hat es vermutlich Gefallen daran gefunden. Auch der Umgang mit dem Team und die Zwischenmenschliche Ebene muss passen.

Fazit

Wir haben uns rundum wohlgefühlt und es hat sehr viel Spaß gemacht. Für die eigenen Fotomomente nehme ich mit, die Dinge zu nehmen wie sie kommen und mit den oben genannten Tricks, den Moment vor der Linse spielerisch einzufangen. Manchmal klappt es und manchmal eben nicht. Ich bin sehr dankbar für die vielen schönen Fotomomente und hoffe, dass Mucki sich später einmal an den vielen Erinnerungen erfreuen wird.