DIY Künste, die beeindrucken

Klare Ansage, gleich mal zu Beginn: Ich bin eine absolute Niete in Sachen DIY. Wenn, dann suche ich mir den Wolf auf Pinterest und sollte ich gefallen an etwas finden, wird erstmal abgecheckt, ob meine schwachen „Skills“ in Sachen „Selfmade Deko“ überhaupt ausreichen, um das gewünschte Objekt auf dem Inspobild realistisch nachzustellen.

Aus dem Grund möchte ich euch als gescheite Inspirationsquelle die liebe Anna vorstellen. Wie könnte es anders sein, haben wir uns durch Instagram kennengelernt. Das Web verbindet uns in Sachen Mamaalltag und Leben mit Kind auf besondere Weise und ihr Blog maamaa.de ist wirklich mehr als einen Klick wert. Sie ist eine regelrechte Selfmade Queen und ich bin beeindruckt von so viel Liebe zum Detail und dem Auge (das mir offensichtlich fehlt) für die außergewöhnliche DIY-Kunst.

Die Gastautorin ganz nah

Anna ist seit drei Jahren wohnhaft in ihrer Wahlheimt Hamburg. Dort lebt sie mit ihrem Ehemann und den zwei Töchtern, Böhnchen und Erbse. Schönes Design, ein kleiner Ordnungsspleen, grenzenlose Online-Shoppingsucht und die Liebe zu Handgemachtem zeichnen Sie und ihre Vorlieben, Hobbies und ihr besonderes Talent aus. Sie sagt selbst über sich:

Ein Leben ohne Online-Shopping und Käsekuchen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Am Produktivsten ist sie laut eigener Angabe in der Nacht, wenn sie partout nicht einschlafen kann und im Kopf so viele Ideen auf ihre Umsetzung warten. Auch hier kann ich nur sagen, haben Topf und Deckel sich gefunden. Soo viele Ideen und doch sooo wenig Zeit für die Umsetzung. 

So findet eins zum anderen und wir haben uns überlegt, gemeinsam ein bisschen DIY Luft in die Welt von mamilicious einkehren zu lassen. Wer mehr über Anna, ihren Blog, das Lebensmotto und ihren gewöhnlichen Wahnsinn erfahren möchte, darf hier mal kurz Inne halten.

Im nachstehenden Gastbeitrag erfahrt ihr mehr über das Thema DIY und eine geeignete, altersgerechte Implementierung in den Spielalltag eures Kindes.

DIY Erzählsteine mit Spielideen

Erzählsteine, schon mal was davon gehört? Oder ist euch der Begriff „Storystones“ schon mal untergekommen? Mir nicht. Zumindest, bis meine beiden Töchter ein kleines Säckchen unterm Weihnachtsbaum entdeckten. Nun reist das Säckchen samt Inhalt vorwiegend bei uns im Auto mit und ist ein beliebter, da kreativer Lageweile-Vertreiber.

Erzählsteine fördern die Sprachentwicklung

In dem Säckchen befinden sich zehn liebevoll handbemalte Steine. Mal sind gelbe Gummistiefel drauf, eine Zahnbürste, eine Bommelmütze oder eine grüne Raupe. Da unsere Steine eine Bekannte aus dem Familienkreis gestaltet hat, wurde sogar Hund „Flocki“ verewigt. Man muss nur ins kleine Säckchen greifen, einen Stein ziehen und es ergeben sich zahlreiche Spielmöglichkeiten, die vor allem den Wortschatz als auch die Phantasie der Kinder fördern. Und je nach Alter gibt es auch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Hier ein paar Spielideen:

  • Wenn euer Kind gerade die ersten Begriffe lernt, so kann es die Steine aus dem Säckchen ziehen und die Motive benennen. Zusätzlich können z.B. die Farbe oder eine andere Eigenschaft genannt werden.
  • Oder euer Kind zieht drei Steine und Mama oder Papa erzählen eine Geschichte zu den abgebildeten Motiven.
  • Wenn Euer Kind schon sprachgewandter ist, kann es sich selbst eine Geschichte ausdenken und euch erzählen.
  • Bei mehreren Spielern werden die Steine der Reihe nachgezogen. Jeder erzählt einen Satz zu dem Motiv, der an den Satz des Vorgängers anknüpfen muss. So entsteht gemeinsam eine lustige Geschichte.

Kinder lieben es, mit Steinen zu spielen. Erzählsteine sind einfach toll, da sie haptisch erlebbar sind. Sie sind kühl, liegen schwer in der Hand und haben ihre individuellen Formen. Kinder können die Steine untereinander tauschen und die Sammlung kann beliebig um weitere Motive erweitert werden. Eine Handvoll Erzählsteine findet immer Platz in der Hosentasche oder im Kinderrucksack.

Erzählsteine selbstgemacht – ein kleines DIY

Erzählsteine sind schnell selbst gemacht und ein schönes Mitbringsel für Freunde oder als Gastgeschenk beim nächsten Kindergeburtstag. Falls ihr DIY-Anleitungen eher scheut, findet ihr hier eine kleine Auswahl an Steine-Sets bei DaWanda. Für alle anderen heißt es, ran ans Werk und zeigt was ihr könnt!

Material

  • kleine, flache Steine (super eignen sich Flusssteine, ggf. lassen sich welche auch im Baumarkt kaufen)
  • Acrylfarben (z.B. von Vallejo – kosten etwas mehr, sind aber von der Farbpigmentierung stärker)
  • Glanzlack Marker (z.B. von edding) zum Nachziehen von feinen Linien
  • durchsichtiger Acryllack matt oder glänzend (z.B. von Kreul)

Und so wird’s gemacht:

  1. Steine gründlich reinigen und trocknen lassen
  2. Bei dunklen Steinen empfiehlt es sich, die Motiv-Fläche mit weißer Farbe zu grundieren, damit die Farben später besser zur Geltung kommen. Nach diesem Schritt die Steine gut trocknen lassen.
  3. Wunschmotive (mit ruhiger Hand 😉 auf die Steine malen und erneut gut trocknen lassen.
  4. Feine Linien und Details lassen sich am besten mit einem Glanzlack Marker nachziehen.
  5. Den gesamten Stein mit Klarlack versiegeln. Matt oder glänzend ist Geschmackssache. Ein letztes Mal zum Trocknen beiseitelegen.

Bei der Motivauswahl könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. Hierbei können es die Lieblingssachen eurer Kinder sein oder ihr gestaltet Erzählsteine zu einem bestimmten Thema wie Formen, Fahrzeuge, Zoo-Tiere, Urlaubsreise, usw.

Wenn eure Kinder schon etwas größer sind, können sie euch beim Bemalen der Steine natürlich auch helfen. Ansonsten sind Erzählsteine immer ein schönes Geschenk, insbesondere auch zu Ostern.

So wird die Ostereiersuche noch spannender, wenn sich neben Schokoladeneiern auch bunte Steine im Gras verstecken.

Dieser Gastbeitrag entstand in gemeinsamer Zusammenarbeit mit maamaa.de und wir wollen uns von Herzen für deinen tollen Input, liebe Anna bedanken. Wir freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit und tolle, inspirative Ideen von dir. Grüße in die Hansestadt. Auf bald!