Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Erst eins, dann zwei,
dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

Jeder kennt das Lied und es kommen automatisch Erinnerungen aus der Kindheit oder aus vergangener Weihnachtszeit mit der Familie hoch. Die Uhren drehen sich gefühlt langsamer, besonnen wird rückblickend bei Tee oder Glühwein auf das Jahr zurück geschaut. Jeder ist versunken in seiner eigenen Gedankenwelt.

Irgendwie wollen sich die Menschen von dem Stress im Jahr erholen, sich kulinarisch verwöhnen lassen und die Zeit im Kreise der Familie verbringen. Die Stadt steht still und die kalte weiße Eismasse bedeckt Häuser und Gärten mit ihrem schweren, leisen Mantel.

Alle Jahre wieder lassen wir uns durch die Zeitumstellung, nach Halloween und spätestens nach dem St. Martinsfest auf den kommenden Winter ein und beginnen akribisch mit den Vorbereitungen für die weiteren Festlichkeiten zum Jahresende.

Aber wieso eigentlich?

Adventskalender

In diesem Jahr ist alles anders. Der Herbst scheint es dieses Mal besonders gut mit uns zu meinen. Wir verbringen bei strahlendem Sonnenschein und milder Brise die Zeit als Familie so oft und so lang es geht im Freien. Lebkuchen und Spekulatius haben demnach den Weg noch nicht in unseren Vorratsschrank gefunden. Auch das Thema Weihnachtsdeko wird noch hochgradig von mir ignoriert. Irgendwie bin ich in diesem Jahr noch nicht so weit.

Adventskalender 1993: Reise in die Vergangenheit

Ich habe als Teenager und junger Erwachsener ohne Kind oft die Augen vor dem Winter Wonderland verschlossen, Weihnachtsmärkte eher gemieden und mir schon gar nicht einen Adventskalender ins Haus gestellt. Als Kind gab es obligatorisch einen Schokoladenkalender mal vom Hersteller Kraft Foods und manchmal sogar von Kinder.

Ob meine Kinderaugen deshalb zu leuchten begannen? Vermutlich, ich weiß es nicht mehr. Meine Erinnerungen an die Adventszeit sind nicht gerade glorreich oder gar B E S O N D E R S. Im Gegenteil. Nachdem die Geste in früher Kindheit in meinem Elternhaus nicht groß kommuniziert worden ist, verstand ich die Botschaft vermutlich nicht richtig und im Erwachsenenalter hat sie mich dann auch nicht weiter interessiert.

Hängen geblieben ist eigentlich nur, dass ich Weihnachten nicht besonders mochte. Die gemeinsame Völlerei über Tage hinweg und das immer wieder krampfhafte Sitzen am Tisch waren eher weniger was für mich. Möglicherweise reißen nun einige von euch die Augen auf und schütteln staunend mit dem Kopf. Aber hey, Leute wie mich soll es geben. Weihnachtsmuffel, die mit der pseudo „wir machen mal 3 Tage auf heile Welt“ Attitude nicht zurecht kommen und deshalb die Weihnachtszeit lieber so gut es geht ignorieren.

Und dann kam Mucki

Adventskalender

Sie ist der Grund, warum ich der Tradition und den christlichen Glaubenswerten eine neue Chance in unserem Leben einräumen will. Vielleicht liegt es genau am Kummer aus eigener Kindheit, dass ich Mucki meine Empfindungen und Erinnerungen an das Weihnachtsfest ersparen will und ihr nun die Weihnachtsgeschichte von Anfang bis Ende „richtig“ erzählen möchte.

Kinder verändern dich. Sie zeigen dir, es geht auch anders, vielleicht besser und ganz unerwartet schöner, als du es zuvor erlebt hattest. Letztes Jahr ertappe ich mich also zum ersten Mal dabei, wie ich die „heilige Christmasnummer“ abziehe und es sogar eine Weihnachtslandschaft mit Deko, Lichterkette und Selbstgebasteltem auf die Fensterbank in ihr Kinderzimmer geschafft hat.

24 Mal gute Laune am Morgen, versprochen!

Darauf bin ich heute noch sehr stolz, allerdings werde ich mir die Mühe in diesem Jahr nicht mehr machen. Der Fokus liegt auf etwas ganz anderem. In diesem Jahr wird es sicher nicht minder wichtig, aber eben anders. Mucki versteht mehr und ist neugieriger geworden. Also habe ich mich, top organisiert wie ich bin, schon früh an die Planung ihres Adventskalender gemacht.

Ich könnte jetzt einfach in den Supermarkt gehen und einen Kalender kaufen, allerdings möchte ich ihr meine nüchterne Erinnerung ersparen und das Gegenteil muss her.

Es stellt sich mir sofort die Ausgangsfrage:

Was kommt rein in die Törchen?

Adventkalender 2017

Streng genommen, sollen es ja nur Kleinigkeiten sein, aber wer definiert diese Kleinigkeiten? Viele nehmen sich vor, nicht mehr als 5 EUR pro Törchen zu kalkulieren. Andere achten auf die Süßigkeitenanzahl und wollen es mit der Tagesration nicht übertreiben. Wieder Andere wollen ein absolutes „Dekohighlight“ daraus machen und tüfteln heimlich stundenlang im Keller, der Garage oder der Heimwerkstatt an dem eigenen Hochkaräter in Sachen Style und Design.

Letzteres allein ist nix für mich.

Ich versuche zwar immer alle drei genannten Faktoren zu beachten, allerdings bin ich keine Heimwerkerkönigin und basteln gehört einfach nicht zu meinen Stärken. Wichtig ist mir besonders, keine Zuckerbombe zu zaubern. In der Weihnachtszeit lauern überall die versteckten Sünden und es gibt Gebäck, Lebkuchen und deftiges Essen non stop. Aus diesem Grund werden Kinderriegel, Lutscher und Gummibärchen aufgeteilt und es kommt niemals mehr als ein Teil in das jeweilige Törchen.

Sobald der Adventskalender steht, wird Mucki immer mal wieder darauf hingewiesen, dass wir bald jeden Morgen nach dem Aufstehen ein Törchen öffnen dürfen.

Ich wette sogar, sie wird abends schneller im Bett sein als gedacht und morgens umso schneller gewaschen und angezogen in ihrem Zimmer stehen, als es vorher jemals der Fall gewesen wäre.

Das Design des Adventskalender

Adventkalender

Schön aussehen, soll er natürlich auch und diverse Highlights neben kleinen Leckerbissen gehören meiner Meinung nach auch dazu. Somit finden sich in diesem Jahr sowohl kleine Geschenke als auch PR Sample im Kalender wieder. Warum ich bereits verschenkte Sachen erneut verschenke?

Ganz einfach…

Mucki ist oft überfordert von den vielen Dingen, die Mama, Papa oder die Großeltern über das Jahr hinweg für sie kaufen. Ich zwacke ungeplantes Zeug dann oft ab und behalte mir einen anderen Zeitpunkt für die Geschenkübergabe vor. So sammelt sich, ohne dass ich es zu bemerken weiß, ein Haufen Zeug an, der zum Ende des Jahres hin wunderbar für den Adventskalender hergenommen werden kann.

Somit kommt es ungeplant und ganz von allein zur willkommenen Abwechslung im Adventskalender und neben Schoki, Gummibärchen, gesunden Snacks und Haarspangen, finden auch Tonie Figuren aus einer gemeinsamen Kooperation und zwei neue Bücher ihren Platz im Kalender. Vier mega Highlights, die ich gerne als Schmankerl obendrauf einarbeite und den Inhalt dadurch nicht übertrieben und völlig überzogen teuer gestalte.

Hinweis

Naty ist in diesem Jahr als Produkt im Bereich Hautpflege hinzugekommen. Wir testen die Schweden derzeit auf Herz und Nieren. Einen detaillierten Erfahrungsbericht über die gesamte Range und ein wundervolles Gewinnspiel erhaltet ihr zum Ende des Monats hier auf dem Blog.

Also bleibt aufmerksam und besucht uns immer mal wieder. Es bleibt spannend bei mamilicious und besonders in der Vorweihnachtszeit warten einige Geschenktipps für die gesamte Familie auf Euch.