Kaltes klares Wasser: Trinkwasserqualität in München

Egal ob als Durstlöscher, gegen die Müdigkeit am Morgen oder als Abkühlung bei einer Sommerhitze wie in diesem Jahr:

Wasser ist uns in vielerlei Hinsicht ein „teures“ Gut.

Ich habe euch im Vorfeld zu diesem Beitrag ein bisschen nach eurer Meinung zum Thema Trinkwasserqualität in München befragt. Beeindruckend, wieviele sich via Instagram angesprochen gefühlt und reagiert haben.

Trinkwasserqualität in München

Knapp 80% aller Teilnehmer (die meisten aus Bayern, einige aus Österreich), aber niemand aus NRW, oder einem anderen Bundesland, hat sich dazu bekannt, Leitungswasser regelmäßig selbst oder innerhalb der Familie zu konsumieren.

In meinem Elternhaus war es klar, dass Trinkwasser in Glasflaschen beim Getränkehändler besorgt wurden und Leitungswasser lediglich aus diesen drei Gründen zu benutzen war:

  • hygienische Aspekte, Sauberkeit
  • Körperpflege
  • Nahrungsaufbereitung

 Einfach „getrunken“ haben wir das aber nie.

Daher ist meine gewisse Skepsis gegenüber Leitungswasser aus meiner Heimat NRW eine logische Schlussfolge aus der Kinderstube. Das Wasser aus der Leitung, wurde zu meiner Zeit von den Eltern einfach nicht angeboten.

Bis heute ist diese unausgesprochene Regel in meinem Kopf.

Trinkwasserqualität in München

Aber warum ist das so?

Rückwirkend betrachtet, völliger Unsinn, denn Mucki trinkt ihre Schorle gern auch mit Leitungswasser. Sie braucht es noch nicht einmal mit Kohlensäure versetzt, sondern trinkt es still direkt aus der Leitung.

Daran sollte ich mir mal ein Beispiel nehmen und auch öfter selber zum Hahn greifen. Denn ich lebe seit 2011 in München und lasse guten Gewissens mein Kind das M-Wasser aus der Leitung trinken. Und das hat seinen Grund.

Trinkwasserqualität in München

Der Qualitätscheck bei den Stadtwerken München – Wie gut ist mein Trinkwasser wirklich?

Grundsätzlich heißt es in Deutschland, das Leitungswasser als Durstlöscher für jede Altersgruppe geeignet ist. Sogar das Forschungsinstitut für Kindernahrung spricht sich klar für die Nutzung auch für Babys und Kinder aus.

Das Münchner Leitungswasser wird aus streng geschützten Einzugsgebieten in den Alpen gewonnen, durchläuft verschiedene Bodenschichten und nimmt dabei wichtige, ausschließlich natürliche Mineralien mit auf.

Die Qualität des Münchner Trinkwassers ist so hoch, dass es spielend auch die strengen Vorgaben für Säuglingsnahrung erfüllt:

BU: Vergleich der Qualitätsvorschriften für Trinkwasser mit solchen Wassern, die zur Zubereitung von
Säuglingsnahrung geeignet sind, sowie Vergleich mit dem Münchner Trinkwasser.
*Mineral- und Tafelwasserverordnung

Leitungswasser liegt mega im Trend!

Die Mehrheit der Teilnehmer innerhalb der IG Umfrage haben angegeben, ihr Leitungswasser nicht durch einen Filter laufen zu lassen. Auch einen Wassersprudler im Haushalt zu verwenden, wurde meist mit „Nein“ beantwortet.

Das Vertrauen in die Trinkwasserqualität in München ist also groß. Die Meisten nehmen sich direkt ein Glas aus ihrem Wasserhahn und auf die Nachfrage, ob ein Unterschied zu schmecken wäre, gibt ein Drittel an, das Wasser wäre frischer und sanfter.

Die Ergebnisse zeigen, dass der Konsum von Leitungswasser aus vielen unterschiedlichen Gründen stark im Trend liegt.

Vorteile beim konsequenten Konsum von M-Wasser

Z.B. verzichten wir so auf Plastik, schonen damit die Umwelt, konsumieren weniger Weichmacher, berücksichtigen damit unsere Gesundheit, sparen uns nerviges Kistenschleppen und der Geldbeutel wird obendrein auch noch vor der großen Ebbe am Monatsende bewahrt.

Ein Sache möchte ich hier noch kurz aufklären, weil es mich selbst immer wieder grübeln lässt:

Woran kann es liegen, wenn einem das Wasser im Glas einmal „trübe“ vorkommt und nicht kalt und glasklar?

Das kann am sogenannten Perlator liegen.

Dieser ist am Auslauf des Hahns befestigt. Hier können sich über eine längere Gebrauchszeit Ablagerungen wie z.B. Rostpartikel oder Kalk ansammeln.

Das kann den unschönen Look erzeugen und auch den Wasserdruck reduzieren.

Wer auch dieses Problem kennt, kann mit Essigessenz oder Zitronensäure seinen Perlator regelmäßig reinigen, Möglichen Rostpartikeln oder Kalk wird so der Gar ausgemacht und das Wasser wird wieder schön klar.

Wichtig zu Wissen: Die Stadtwerke München liefern quellfrisches Trinkwasser. Ihre Verantwortung endet aber am Wasserzähler. Für die Hausleitungen sind die Hauseigentümer verantwortlich.

Wer also wirklich auf Nummer sich gehen will,  der kann gegen eine Gebühr sein Trinkwasser beim SWM Labor testen lassen.

Trinkwasserqualität in München

Fazit

Ich gebe Leitungswasser in München für mich selbst definitiv eine Chance und mache es meiner Mucki nach. Sie trinkt bereits mehrfach in der Woche Leitungswasser. Ohne Filter und ohne Sprudler.

Bei ihr habe ich keinerlei Bedenken, die Zahlen für die Trinkwasserqualität in München sprechen für sich und auch wenn es ungewohnt für mich scheint, ich werde in Zukunft öfter einfach mein Glas unter den Wasserhahn halten und das frische M-Wasser genießen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass meine Eltern aufgrund der alten Rohre in den späten 80ern und auf aufgrund der Tatsache, dass Informationen zu diesem Thema in diesem sogenannten „Internet“ einfach nicht existent waren, auf den Konsum von Leitungswasser verzichtet haben.

Damals war eben alles anders.

Let’s try!  

Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit den Stadtwerken München entstanden.